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Dipl.-Päd. Barbara Broicher und Dipl.-Heilpäd. Ilona Metternich

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Die Myofunktionelle Therapie ist eine sprachtherapeutische Behandlungsmethode zur Korrektur oder Verbesserung der Fehlfunktionen von Kau- und Gesichtsmuskulatur. Wenn einzelne Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich zu stark oder schwach entwickelt sind, die Sensibilität unterentwickelt ist, so kann dies zu Aussprachestörungen, Zahnstellungsveränderungen oder zu einem falschen Schluckmuster führen. Die Behandlung erfolgt in enger Absprache mit dem Zahnarzt oder dem Kieferorthopäden. Häufig ist zu den gezielten Schluckübungen, dem Artikulationstraining oder den Sensibilisierungsübungen auch ein Arbeiten auf der Körperebene notwendig. In unserer Praxis stehen Padovan-Therapeuten zur Verfügung, die hierauf spezialisiert sind. In der Regel sind 20 bis 30 Sitzungen notwendig. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die täglichen häuslichen Übungen. Kontrolltermine in größer werdenden Abständen sind sinnvoll.

siehe Castillo Morales Konzept

Nach dem Padovan-Konzept werden körperorientierte Übungen, die den Entwicklungsprozess nachvollziehen, d. h. die progressiven Phasen der ontogenetischen Entwicklung wiederholen, durchgeführt. Sie beginnen mit den primitiven, natürlichen Bewegungen, die alle Kinder gleich nach der Geburt ausführen. Es folgen die Phasen der Fortbewegung: Rollen, Robben, Krabbeln usw. Übungen für das Sehen, Hören und für die manuellen Fertigkeiten sind ebenso Bestandteile der Therapie wie die reflektorisch-vegetativen Funktionen: Atmen, Saugen, Kauen und Schlucken, davon ausgehend, dass dies prälinguistische Funktionen sind, d.h. der Sprache vorausgehen.

Poltern zeigt als Symptomatiken: Auslassungen und Verschmelzungen von Lautfolgen und Wörtern, Lautersetzungen und Lautveränderungen, die häufig zur Unverständlichkeit von Äußerungen führen. (z.B. Ich win spien gehn. = Ich will spielen gehen.) Das Sprechtempo kann durchgehend zu hoch, oder irregulär schwankend sein. Häufig treten zusätzlich Unflüssigkeiten in Form von Silben,- Wort,- Laut- oder Satzteilwiederholungen auf. (z.B. Ich ich ich wi will das nicht.)

Schluckstörungen sind funktionell oder organisch bedingte Störungen der orofazialen Muskulatur und aller am Schluckvorgang beteiligten Strukturen.

Sprachentwicklungsstörung

Sprachentwicklungsverzögerung

Als Sprachentwicklungsstörung (SES) bezeichnet man jegliche Form der Beeinträchtigung der "normgerecht" verlaufenden kindlichen Sprachentwicklung. Diese kann durch eine Störung der Organisation und Verarbeitung sprachlicher Funktionen herbeigeführt werden.

Eine Sprachentwicklungsverzögerung (SEV) liegt vor bei einem "Zurückbleiben" ( = Verzögerung ) der "normalen" Sprachentwicklung vor.

Störungen des linguistisch beschreibbaren Sprachsystems. Es können alle rezeptiven und expressiven Modalitäten des Sprachsystems betroffen sein, d.h. alle Ebenen des Sprachverständnisses, der Sprachverarbeitung und der Sprachproduktion. Sprachstörungen zeigen sich durch Einschränkungen der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit in den Bereichen Phonetik/Phonologie, Morphologie/Syntax, Semantik/Lexik, Pragmatik und Kommunikation.

Die Sprachtherapie ist die Diagnostik, Beratung und Therapie sowie Vorbeugung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen bei Patienten aller Altersstufen.

Zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane, die sich durch mangelnde Artikulationsgenauigkeit, oder -geschwindigkeit, durch Störungen im Sprechablauf oder des Redeflusses zeigen.

Eine Stimmstörung (Dysphonie) ist gekennzeichnet durch Veränderungen im Stimmklang eines Menschen. Die Stimme klingt dann tiefer oder höher, verhauchter oder gepresster, klangärmer, leiser, schriller, rauer, kratziger, brüchiger, rauchiger,... als vor Beginn der Erkrankung. Zudem bestehen häufig für den Patienten Anstrengungsgefühle beim Sprechen oder Singen, und viele Patienten mit Dysphonie klagen über Begleiterscheinungen wie Räusperzwang, Hustenreiz, Trockenheitsgefühl, Druckgefühl etc. Stimmstörungen werden unterteilt in organische, funktionelle, hormonelle und psychogene Dysphonien.

Obwohl Poltern und Stottern oft kombiniert auftreten, sind sie zwei eigenständige Störungen des Redeflusses, die sich anhand ihrer Kernsymptome voneinander abgrenzen lassen. Dies bedeutet, dass bei einem reinen Poltern keine Blockierungen der Sprechmotorik und spannungsvolle Dehnungen wie (mmmmmanchmal) auftreten dürfen. Umgekehrt treten bei einem reinen Stottern nicht die für Poltern typischen Zusammenziehungen und Auslassungen von Lautfolgen und Wörtern auf, ebenso ist das Sprechtempo nicht durchgehend zu hoch oder irregulär schwankend.

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Behandlungs- & Bürozeiten

Die Behandlungen sind täglich von Montag bis Samstag möglich. Die Praxis richtet ihre Öffnungszeiten nach dem Patientenbedarf aus.

Das Büro ist Montag und Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt.

Kontaktadresse

Gemeinschaftspraxis für Sprachtherapie
Dipl.-Päd. Barbara Broicher &
Dipl.-Heilpäd. Ilona Metternich

Deutscher Platz 3
53919 Weilerswist

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